Michaela Hupfer

Angefangen habe ich mit der Violine im Alter von 7 Jahren. Sie war das erste Instrument, das ich gelernt habe, aber lange nicht das Einzige.

Auf die Idee bin ich selbst gekommen, vermutlich durch  den Geiger André Rieu, den ich gerne im Fernsehen gesehen habe. Meine Eltern sind beide keine Musiker, dennoch haben sie mir diesen doch etwas sonderbaren Wunsch erfüllt und bis heute bin ich ihnen dafür sehr dankbar.

Mein Geigenlehrer (Peter Hupfer) hat von Anfang an dafür gesorgt, dass sogar die Kleinen so schnell und so oft wie möglich auf der Bühne stehen. So konnte bei mir niemals großes Lampenfieber entstehen, da ich es ja schließlich gewohnt war.

Einige Jahre vergingen und ich durfte in den Ensembles der Schule immer weiter "aufsteigen". Mit 12 Jahren fühlte ich mich dann gänzlich der Musik verfallen und beschloss noch Klavierunterricht zu nehmen und bettelte meinen Geigenlehrer an, mir auch Bratsche beizubringen, damit ich in dem etwas jüngeren Orchester aushelfen konnte. Beides gelang mir und der Schulchor gesellte sich auch noch dazu. Leider war ich dann mit den vielen Stunden und den Hausaufgaben für die Schule doch überfordert und so blieben am Ende nur die Geige und Bratsche übrig. Mit 15 Jahren durfte ich dann das erste Mal ein Praktikum bei meinem eigenen Lehrer machen und konnte somit erstmals Einblicke in die Tätigkeit des Unterrichtens werfen. Ich war doch sehr überrascht, wie anstrengend das Praktikum war und wie viel mehr Arbeit auch im Hintergrund steckt, die der Schüler gar nicht mitbekommt. Dennoch war ich begeistert und wusste von da an: Das wollte ich auch machen!

Ich schloss also mein Abitur 2014 mit dem Musikadditum ab. Danach war der Plan klar: Eine Ausbildung musste her, die es mir ermöglichte das Unterrichten professionell zu lernen und mir dazu die Möglichkeit gab, viel Zeit in mein Instrument zu investieren und mein musikalisches Hintergrundwissen noch weiter aufzubauen.

So besuchte ich ab 2014 die Berufsfachschule für Musik in Krumbach (Schwaben), in der ich dann auch wieder Klavier- und Gesangsunterricht bekam. Nach zwei Jahren schloss ich diese mit dem Abschluss "staatlich geprüfte Ensemble- und Chorleiterin" mit einer Belobigung ab. Im Jahr darauf fügte ich noch die pädagogische Zusatzprüfung ebenfalls mit Bestnoten hinzu. Nun bin ich offiziell berechtigt an Musikschulen jeder Art zu unterrichten.

Aber fehlt in meinem Lebenslauf nicht noch etwas? Wo sind denn die ganzen gewonnenen Preise und großen Auftritte?

Während meiner ganzen Laufbahn war ich Konzertmeisterin des Schulorchesters und auch des Streichensembles der Berufsfachschule für Musik. Auch an Solo-Auftritten mangelte es mir nicht. Dennoch sollte man nie vergessen: Meine Ziele waren es nie eine große Konzertgeigerin zu sein, die später einmal unterrichtet, um sich über Wasser zu halten. Ich möchte mein Können weitergeben und die Preise, die man dabei gewinnt, sind zufriedene Schüler, die ihre Wünsche und Träume erreichen! Das macht mich glücklicher und stolzer als jede Urkunde oder jeder Pokal!

Derzeit spiele ich verschiedene Soloauftritte, bei Anlässsen aller Art und in der Donau Philharmonie Ulm, einem Jugendorchester in der ersten Geige oder Bratsche (je nachdem, was gerade gebraucht wird).

Wusstest Du schon...

… dass der direkte Kontakt zu allen Musikinstrumenten im Musikschulgebäude hoch motiviert und tolle Perspektiven zeigt

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